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Beispiele anderer Hochschulen im deutschsprachigen Raum

Bsp. HyFlex

  • École hôtelière de Lausanne (EHL): Einführung eines HyFlex-Lernmodell (2020)

    • "Die Hochschule hat damit das Fernstudium neu definiert und geht weit über das Online-Stellen von Lehrveranstaltungen hinaus. Sie berücksichtigt in jedem Szenario die Rolle der Lehrpersonen sowie die Vorteile digitaler Lösungen. Auf dieser Basis entscheidet die Schule, welche Elemente des jeweiligen Lehrplans für die verschiedenen Medien am besten geeignet sind, beziehungsweise welche Klassen wann von der Interaktion mit den Fakultätsmitgliedern profitieren. Virtual Reality wird insbesondere für praxisbezogene Instruktionen, Lernspiele und Videoinhalte genutzt. Die Prüfungen konnten dank eines auf künstlicher Intelligenz basierenden «Anti-Cheat»-Systems erfolgreich online abgewickelt werden. Dieses System garantiert eine korrekte Umsetzung und Bewertung, indem es andere Computerfunktionen blockiert und Geräusche sowie Bewegungen in der Umgebung der Studierenden analysiert.

      Das HyFlex-Modell ermöglicht überdies den Studierenden eine flexible Lösung, damit diese in ihrem eigenen Tempo studieren können. Zugleich erlaubt es der Hochschule, die Zahl der Studierenden auf dem Campus je nach Situation zu erhöhen oder zu verringern. Bei Bedarf und je nach Lage stellt sie sofort auf digitales Lernen um."
      Quelle - Tageskarte.io

    • With HyFlex, it’s important is to establish the difference between the necessary technology (classroom equipment, tools, software, etc.) and the delivery (how the teacher is going to use these tools to deliver a learning experience). One is insufficient without the other. It’s also important to understand that HyFlex is a ‘system’, not a ‘platform’ (like, say, Microsoft Teams or Webex). HyFlex is a method of combining face to face (F2F) teaching with an equal online presence and it is implemented via the use of a platform.From the technological aspect, every classroom is equipped with a powerful microphone that picks up sound from all over the room, a wide-angled camera at the back of the classroom, a fixed laptop on the main desk and the teacher’s own laptop. It will then be up to each teacher’s imagination and creativity to use all these resources (and many others) to give the best experience to the students from a pedagogical and motivational perspective. I think the possibilities are endless, hence what is really fascinating about this new teaching system.” - Dr. Sébastien Fernandez – Associate Professor of Organizational Behavior.
      Quelle - EHL Insights

Beispiele Hybrid 

  • Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg: Hybride Planung mit Schwerpunkt des Online-Angebotes (Bereich: Medizin)


    • Für die Lehre im Sommersemester 2021 gilt eine bedarfsgerechte Mischung aus einem überwiegenden Anteil an Online-Lehre und nur dort, wo nötig und möglich, einzelnen Präsenzveranstaltungen.Das heißt, dass je nach Bedarf Präsenzveranstaltungen (Praktika, Blockpraktika, Laborpraktika) in Ergänzung zur Online-Lehre wieder angeboten werden können, soweit es Rechtslage und Infektionsschutz erlauben und die Präsenzveranstaltungen organisatorisch möglich sind. Es muss sichergestellt werden, dass alle Studiengänge studierbar sind.
      Quelle - Im Studium

  • Technische Universität Dortmund - Planung hybrides Sommersemester 
    • TU Dortmund schließt sich er Strategie der Initiative NoCovid an, die eine Öffnen begleitet durch Reihentests empfiehlt 
    • Zu den Überlegungen gehören: eigenen Inzidenz erheben und ein breites Testangebot 
      Quelle - Aktuelles
      Teststrategie_TU_Dortmund.pdf

  • Georg-August-Universität Göttingen - Hybride Lehre
    • Beschreibung von Hyflex, didaktische Ansätze und Umsetzungstipp
    • Aufruf an Lehrende sich mit entsprechenden Erfahrungen an das Team Digitales Lernen und Lehren zu melden 
      Quelle - Hybride Lehre

Begriffsklärung

Gabi Reinmann (2021): Hybride Lehre – ein Begriff und seine Zukunft für Forschung und Praxis. Impact Free 35 (pdf)


Unterscheidungsvorschlag:

  1. Präsenz-Lehren: Lehrende und Studierende finden sich zur gleichen Zeit am gleichen Ort ein, sodass in physischer Präsenz ohne On-line-Elemente gelehrt wird.
  2. Online-Lehren: Lehrende und Studierende sind an verschiedenen Orten und interagie-ren zeitgleich oder zeitversetzt, sodass in di-gitalen Umgebungen ohne physische Prä-senz gelehrt wird.
  3. Synchrones Hybrid-Lehren: Studierende fin-den sich zur gleichen Zeit teils am gleichen Ort mit dem Lehrenden ein, teils sind sie an verschiedenen Orten online zugeschalten, sodass zeitlich sowohl in physischer Präsenz als auch in einer digitalen Umgebung gelehrt wird (Synchronizität von physischer und di-gitaler Präsenz).
  4. Asynchrones Hybrid-Lehren: Lehrende und Studierende finden sich zu verschiedenen Zeiten entweder am gleichen Ort ein oder in-teragieren online zeitgleich oder zeitversetzt an verschiedenen Orten, sodass zu verschie-denen Zeiten in physischer Präsenz und in einer digitalen Umgebung gelehrt wird (Asynchronizität von physischer und digitaler Präsenz). (S. 5)

Abb. 1: Organisationsformen für die synchrone Hybrid-Lehre S. 6)



Abb. 2: Organisationsformen für asynchrones Hybrid-Lehren (S. 6)





Kurzfassung Modelle

In den USA ist das HyFlex-Modell bereits sehr populär. Studierende wählen dabei wöchentlich aus, in welcher Form sie am Unterricht teilnehmen wollen. Vorteile sind u.a.: partiell sehr gut Ergebnisse in Studien zum Modell (erhöhte Teilnahme…), berücksichtigt Studierende aus Risikogruppen und Studierende die bei älteren Personen wohnen oder nicht vor Ort sind/Nachteile sind u.a.: hohe Kosten durch die benötigte technische Ausstattung (mind. 2 Kameras/Mikrofone) pro Lehrraum, hoher Aufwand in der Konzeptionierung für Lehrende (um die Online-Studierende interaktiv einzubeziehen), ggf. wird eine virtuelle Hilfskraft benötigt (Chat etc.).

Wechselszenarien:

Miniale Präsenz/Maximale Synchronität: Kurs wird in zwei Gruppen aufgeteilt, einzelne Einheiten/Übungen werden in Präsenz absolviert und Live gestreamt. Vorteile sind u.a.: technische Ausstattung ist durch Wechsel nicht ganz so wichtig wie beim HyFlex-Modell. Nachteile sind u.a.: für die virtuelle Gruppe wird eine Hilfskraft benötigt (Chat etc.), Raummikrofon wird benötigt

Maximale Präsenz/Maximale Synchronität: Kurs wird in zwei Gruppen aufgeteilt die zwischen Präsenz und Synchrone Teilnahme wechseln. Vorteile sind u.a.: Berücksichtigt Studierende aus Risikogruppen etc. (nur digitale Teilnahme ist möglich), Nachteile sind u.a.: (s. HyFlex-Modell)

Minimale Präsenz/Maximale Asynchronität: Kurs wird Lerngruppen aufgeteilt, die bei Bedarf oder verbindlich Beratungstermine in Präsenz wahrnehmen können. Vorteile sind u.a.: kein erhöhter technischer Aufwand, Nachteile sind u.a.: "reine" Beratungstermine können digital gut umgesetzt werden.

Die Zwei-Kohorten Lösung: Grundwissen im Selbststudium, Inhaltsvertiefung in Kleingruppen in wechselnden Rhythmus in Präsenz. Vorteile sind u.a.: kein erhöhter technischer Aufwand, Nachteile sind u.a.: schließt Studierende aus Risikogruppen aus. 

Recherche Modelle für hybride Lehre

ModellBeschreibungtechnische GrundausstattungHTW TechnikHandreichungenDidaktikBeispiel Vorlesungen/VideosStudien

HyFlex/ Distance delivery hybrid model/Multi Access Learning

Studierende können wählen, ob sie in physischer Präsenz am Unterricht teilnehmen wollen oder virtuell.

Der Präsenzunterricht wird gestreamt und kann dabei direkt aufgenommen werden.



  • komplett ausgestattete Räume sind nötig → derzeit nicht vorhanden

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nameHybrid_HyFlex Teaching & Learning.pdf
height150


  • Student Choice, Instructor Flexibility: Moving Beyond the Blended Instructional Model

    Kurzzusammenfassung: Studierende die in einem HyFlex-Kurs eingeschrieben sind, haben mehr am Kurs teilgenommen und Konzepte besser verstanden.

  • Educause - 7 Things you should know about.. The HyFlex Course Model
    View file
    nameELI7173.pdf
    height150


  • University of Nebraska-Kearney study (hab leider nicht die Originalstudie gefunden, im Video ab 11:32)
    Kurzzusammenfassung:
    - Student tendet to prefer the Face 2 Face Modality both before and after the HyFlex implementation.

    - There was a fairly significant increase in preference for the asynchronous modality after the switch to HyFlex

    - Students ended up using the asynchronous mode more than they expected

    - 60% said they would prefer to have the option to choose HyFlex (and 22% would even pay extra for that option)

Minimale Präsenz/Maximale Synchronität

Die Teilnehmenden des Kurses werden in kleinere Lerngruppen eingeteilt, die einzelne Einheiten/Übungen in Präsenz unter Beachtung der Hygieneregeln absolvieren. Gleichzeitig wird die Veranstaltung live über eine Konferenzanwendung oder ein Streaming-Verfahren übertragen. Die online-Teilnehmenden können sich z.B. via Chat einbringen, sich zusammen mit den Präsenzteilnehmenden an Interaktionsphasen z.B. über Audience Response Systeme (z.B. ARSnova) beteiligen oder am kollaborativ zu erstellendem Protokoll im StudIPad mitschreiben. Um alle Studierenden gleich zu behandeln,  können die Gruppen wechseln (Gruppe A in Woche 1, Gruppe B in Woche 2, …) oder zu den Präsenzterminen jeweils nur einzelne Grupensprecher*innen, z.B. zur Ergebnispräsentation, eingeladen werden. Personen aus Risikogruppen nehmen immer digital teil.

Koffer

Veranstaltungsphasen könnten z.B. sein:

  1. Instruktion durch Lehrende (Live Stream, ggf. interaktive Elemente via ARSnova, parallel Sammlung der Fragen der online-Teilnehmenden über  frag.jetzt oder im Chat)
  2. Beantwortung der angesammelten Fragen durch die Lehrenden
  3. Gruppenarbeitsphase, z.B. Breakout-Räume in Zoom für online-Teilnehmende  + Vor-Ort Gruppen für Präsenz-Teilnehmende
  4. Vorstellen der Ergebnisse durch die Gruppensprecher*innen
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Maximale Präsenz/Maximale SynchronitätDie Teilnehmenden des Kurses werden in zwei Lerngruppen eingeteilt, die wechselweise in Präsenz oder online teilnehmen. Die Veranstaltung wird jeweils live über ein Streaming-Verfahren übertragen. Die online-Teilnehmenden können sich via Chat (Chat der  Konferenz- bzw. Streaminganwendung einbringen und sich zusammen mit den Präsenzteilnehmenden an Interaktionsphasen z.B. über Audience Response Systeme (ARSnovafrag.jetzt) beteiligen. Personen aus Risikogruppen nehmen immer digital teil. Dieses Szenario lässt sich bei großen Studierendengruppen sinnvoll nur noch in den für Streaming ausgestatteten Hörsälen durchführen


Koffer-

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Minimale Präsenz/Maximale Asynchronität

Die Teilnehmenden des Kurses werden in kleinere Lerngruppen eingeteilt, die bei Bedarf oder auch verbindlich im Sinne einer individuellen Lernbegleitung Beratungstermine in Präsenz wahrnehmen. Die bei den Beratungsterminen besprochenen Fragen, Anregungen und Ideen werden den anderen Gruppen in Form eines Ergebnisprotokolls zur Verfügung gestellt. Dies kann durch Lehrende, Tutoren oder durch Teilnehmende, dann z.B. als Element der zu erbringenden Studienleistung,  erfolgen. Das Szenario eignet sich besonders für Studierende in höheren Semestern mit ausreichend Erfahrung in Selbstorganisation und Gruppenarbeit.

  • geringe technische Herausforderung da überwiegend Online-Formate bestehen

moodle

Lernmaterialien


  • Lehrende müssen Materialien zum Selbstlernen zur Verfügung stellen.


Maximale Präsenz/Maximale Asynchronität

Die Teilnehmenden werden in Lerngruppen eingeteilt, die einzelne Lehr-/Lernaktivitäten regulär in Präsenz absolvieren (bspw. Laborpraktika). Das daraus hervorgehende Material (z.B. Protokolle oder Videoaufzeichnungen von Instruktionsphasen) dient den anderen Lerngruppen zur Vor- bzw. Nachbereitung. Um alle Studierenden zu berücksichtigen, werden ggf. sich abwechselnde Gruppen eingerichtet (z.B. Gruppe A in geraden Wochen, Gruppe B in ungeraden Wochen).

  • Tools für die Dokumentation der Präsenztermin müssen gefunden werden (z.B. Screencast)

moodle

Lernmaterialien

  • Studierende sind für die Lernmaterialien zuständig.
  • Peer Learning
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Die Zwei-Kohorten Lösung

Inhaltsvermittlungsphase ist im Wochenrhythmus für eine Kohorte als Selbststudium für die andere Kohorte als Inhaltsvertiefung in kleinen Gruppen in präsenz.


  • geringe technische Herausforderung da nicht gestreamt wird



  • umfangreiche Materaialerstellung bzw. -bereitsstellung nötig. Alles muss doppelt - für Präsenz und Selbststudium) vorbereitet werden.


Widget Connector
urlhttps://www.youtube.com/watch?v=n746RK6FdtA



Station Rotation (wird überwiegend im schulischen Kontext genutzt)




Nach einen festen Zeitplan wird in Stationen rotierten, mind. eine der Station ist eine Online-Lernstation.



Alternative ist Individual Rotation ohne festen Zeitplan.

  • geringe technische Herausforderung da nicht gestreamt wird


  • sehr komplex


BlendedLearning.org suggests, to begin with 3 stations until both the teacher and the students adjust to the strategies that help the stations operate smoothly.

Start with 3 stations:  one station of independent learning (usually technology driven), one station for collaboration and one teacher-led station. Because there are challenges to this learning approach, some problems with solutions follow.

CHALLENGE:  It can be difficult for the teacher to design meaningful activities for each station that promote engagement while providing challenge and support.

SOLUTION:  For the reading assignment portion, the teacher should incorporate higher order questions, using the data to adjust further learning goals.

CHALLENGE:  The teacher may not be able to provide immediate feedback when they are actively teaching at a station.

SOLUTION:  Implement an “I don’t understand” flag that indicates that the student needs immediate help. The teacher can then assist the student and address the answer to the class as a whole.

CHALLENGE:  Students get distracted in the collaboration station, having conversations that do not pertain to learning goals.

SOLUTION:   The students must complete questions at the station to keep them on track. The teacher can redirect if necessary.

The goal of Rotation Stations is to connect learners with the appropriate lessons each day for maximum understanding.

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LV nach draußen verlagern

  • Zelte oder anderweitiger Wetterschutz
  • TU München/Pädagogische HS Heidelberg/Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
    Handreichung ist primär für Schulunterricht (trotzdem ganz interessant und Bezug auf aktuelle Situation)

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nameHandreichung_Draussenunterricht_TUM_PHH_SDW.pdf
height150

  • nur für Teile der HTw möglich

An der HBK Saar finden ab 14.04.2021 Kurse draußen statt, z.B. das Modul Comiczeichnen.

"Um dem geschlossenen Raum und seinen Zwängen zu entkommen, gehen wir an die frische Luft und lassen uns von den Örtlichkeiten der Stadt und Umgebung inspirieren. 

Selbstverständlich müssen wir uns nach den Beschränkungen der Bundesregierung richten. Insofern werden allen Kursteilnehmern kurz vor Veranstaltungsbeginn nähere Details mitgeteilt."


Rice University/Amherst College/Eckerd College in den USA nutzen seit 2020 Open-Air-Zelte für Vorlesungen. Jedes Zelt ist groß genug um 1 Meter Abstand zu halten, mit Strom ausgestattet und Wetterfest.

Beispiel Rice University:

Widget Connector
urlhttps://www.youtube.com/watch?v=HybbKsy3GXk

Bestandsaufnahme Technik an der HTW

Hygiene und Raumlufttechnik

  • Luftfilter?
  • Co2-Messgeräte?
  • Masken
  • Schnelltests
  • Raumluftanlagen bei geschlossenen Räumen wie G 001, 002 etc.

Medientechnik (TOPs VPL)

  • Bestand
  • Planung 3-5 Räume je FB
    • Planung 2er Räume am FB 4 (1 TA, 1 WH) unter Beteiligung des LSC (30.03.21 Teststellung)
  • Ausbau mobiler Variante → schwierig zum SoSe-Start umsetzbar wegen Lieferzeiten
    • 26 vorhanden, 5 je Fachbereich plus 1 Integra
    • 2 im LSC
  • In jedem Fall große Räume - sofern noch nicht vorhanden - z.B. G002, G007 / 008, …

    Offene Fragen

    • Datenschutz?
    • Finanzen?
    • Techniksupport?
    • Wer - alle SG, nur BA, nur Eingangsphase?
    • Studienorganisation
      • Wie erfolgt Gruppenteilung?
      • Wann ist wer wie am Campus anwesend und muss an- und abreisen?
      • Wie kann das bei der Lehrplanung berücksichtigt werden?

    ...und Ideen

    • Peer Learning stärken (LBs entlasten)
    • Fokus: soziale Interaktion
    • Stimmungsbild der Lehrenden erfragen?
    • Ausstattung der Hörsäle sowie ausgewählter FB-Räume parallel als Projekt angehen in Kooperation mit ATD, HRZ, Datenschutzbeauftragter